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In ihren nun 17 Jahren bei der Spread Group hat Caroline einen wirklich fantastischen Karriereweg bei uns zurückgelegt. Angefangen hat sie damals in der Leipziger Produktion als Verpackerin und ist mittlerweile als Director Manufacturing & Production global für alle Produktionsstandorte der Spread Group zuständig. In dieser Rolle ist sie Hauptansprechpartnerin und Expertin für Printtechnologien, Produktionsabläufe und Kapazitätsplanung. Mit uns hat sie über ihren Werdegang vor und bei uns, ihre Aufgaben und den Ausgleich zum Job gesprochen.

Wie bist du zur Spread Group gekommen?

Ich habe mich auf Empfehlung einer Freundin 2005 bei Spreadshirt beworben, da dort für die damals nur in Leipzig bestehende Produktion Mitarbeitende gesucht wurden. Nach meinem Vorstellungsgespräch habe ich noch am selben Tag als Verpackerin angefangen. Ich nenne die Spread Group auch gerne mein zweites Baby, da meine Tochter nur etwas älter ist (lacht). In der Produktion habe ich in den ersten Jahren jeden Bereich kennengelernt und mich über die Jahre weiterentwickelt durch Positionen als Team Lead, Supervisor, Production Manager und nun Director. Bisher habe ich jeden Tag Spaß bei der Arbeit gehabt und bin stolz darauf, Teil der Erfolgsgeschichte der Spread Group zu sein.

Was für eine Ausbildung hast du gemacht?

Nach einer Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellten ist mir schnell bewusst geworden, dass ich lieber an Dingen arbeiten möchte, bei deren Entstehung ich durch kreative und innovative Lösungen mitarbeiten kann. Daher habe ich noch eine Ausbildung im Bereich Mediengestaltung Digital & Print gemacht. Zu meiner jetzigen Position haben mich allerdings keine klassischen Ausbildungen oder Studiengänge gebracht, sondern das Vertrauen und die Unterstützung durch meine Vorgesetzen bei der Spread Group. Ich bin sehr dankbar dafür, dass das in mir steckende Potenzial entdeckt und gefördert wurde. Wenn jemand eine interne Karriere anstrebt, kann ich nur empfehlen, mit Spaß und Motivation am Ball zu bleiben.

Wie würdest du deinen jetzigen Job beschreiben?

Ich bin global für unsere Produktionsstandorte in Deutschland, den USA, Tschechien und Polen zuständig und habe ein tolles Team mit smarten Menschen um mich herum aufgebaut. Zwischen den Produktionsstätten reise ich regelmäßig hin und her, da es mir auch wichtig ist, als Ansprechpartnerin präsent zu sein. Durch das umfassende Aufgabenspektrum fällt es schwer, meinen Job herunterzubrechen, aber grob kann man es in fünf Bereiche aufteilen: Qualitätsprüfung, Kapazitätsplanung, Optimierung von Produktionsprozessen, Warehousing und People Management. Das Spannende ist, dass wir immer auf dem neuesten Stand bleiben, was neue Printtechnologien oder Textilien angeht – dadurch wird es nie langweilig.

Was war dein persönliches Highlight bei der Spread Group?

Wenn man wie ich siebzehn Jahre dabei ist, fällt es schwer sich auf ein Highlight zu beschränken. Vom kleinen Start-up in Leipzig zum Global Player geworden zu sein, ist auf jeden Fall etwas, auf das ich auch persönlich stolz bin. Zu sehen, dass die Produktionsstandorte, die man mit aufgebaut hat, wachsen, ist eine schöne Bestätigung. Außerdem ist es immer ein Highlight, wenn die eingebrachten Ideen dann tatsächlich in der Produktion umgesetzt werden und wir dadurch besser, schneller oder moderner werden.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Obwohl ich durch meinen Job viel auf Reisen bin, reise ich auch privat sehr gerne. Ich liebe es, meinen Horizont zu erweitern und andere Kulturen und Mentalitäten kennenzulernen. Ganz besonders freue ich mich auch darauf, bald zum ersten Mal Oma zu werden. Es sollte klar sein, welches Baby dann in Leipzig die coolsten Babybodies mit den lustigsten Sprüchen trägt (lacht).

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Jeden Tag werden rund 25.000 neue Motive auf unseren Plattformen hochgeladen. Die große Mehrheit von ihnen trägt positive Botschaften in die Welt, unterstützt einen offenen Diskurs und bietet Kunden die Möglichkeit individuelle Fashion- und Lifestyleprodukte zu gestalten. Mit allen anderen Motiven beschäftigt sich innerhalb der Spread Group ein Content Specialist Team rund um Hannes Döring, Director Asset Management: Was ist noch vertretbar? Wo werden die Grenzen überschritten? Wir haben mit ihm über die Bedeutung des Kontextes und den Wert eines diversen Teams für Designprüfungen gesprochen.

Spread Group: Dein Team und du, ihr prüft Designs, die euch u. a. als Verstöße gegen unsere Community Standards gemeldet wurden. Wie geht ihr dabei vor?

Hannes Döring: Auffällige Motive werden uns vor allem über unsere Design-Melde-Funktion von unserer Community gemeldet. Durch sie können wir auf ein noch breiteres länderspezifisches Wissen zurückgreifen, da jedes Land seine eigenen Gesetze, Symbole und Zeichen hat, die regional unterschiedlich interpretiert und genutzt werden. Diese von der Community gemeldeten Motive werden von meinem Team geprüft, bleiben während der Prüfung aber zunächst online, denn es gilt die Unschuldsvermutung. Wie bei vielen anderen Plattform-Anwendungen auch, setzen wir auf das “Viele-Augen-Prinzip” als unseren Prüfstandard. Unser Team arbeitet sich stetig in aktuelle politische oder gesellschaftliche Themen ein und führt mit diesem Hintergrundwissen auch proaktiv Plattformscans durch. Durch auf KI-basierte und menschliche Filter schaffen wir es, dass z. B. gewaltverherrlichende Inhalte oft innerhalb von Minuten wieder von unseren Plattformen verschwinden.

Spread Group: Lass uns gern auf den Punkt des Hintergrundwissens noch näher eingehen. Es wird einige Motive geben, die sehr klar als Rechtsverletzung zu identifizieren sind und andere, bei denen erst der Kontext zur Grenzüberschreitung führt. Wie geht ihr damit im Team um?

Hannes Döring: Wir bilden uns permanent weiter und informieren uns über Medien und Portale, aber auch über Experten und Expertinnen, wie die Amadeu Antonio Stiftung, HateAid und z.B. das Kulturbüro Sachsen. Als Team haben wir regelmäßige Meetings und diskutieren Positionen zu gesellschaftlichen Kontroversen. Dabei ist es uns wichtig, persönliche Befindlichkeiten oder Geschmacksfragen außen vorzulassen. Letzteres trifft häufiger bei Motiven des schwarzen Humors auf.
Um es konkreter zu machen: Wir haben aufgrund der Debatte in den USA das Thema „Recht auf Abtreibung“ wieder auf den Tisch gelegt, lange diskutiert und abgewägt. Das Ergebnis: Es widerspricht nicht unseren Community-Standards, für ein Abtreibungsverbot zu sein. Allerdings muss diese Haltung eine gewisse Form wahren. Explizite Fotos gehören für uns nicht dazu, da sie die Gefühle anderer verletzen können.
In regelmäßigen Abständen nehmen wir uns unsere Entscheidungen wieder vor und prüfen, ob sie unter den aktuellen Gegebenheiten noch zutreffen. Ein Beispiel dafür ist das Wort „Querdenken“, was lange Zeit unbedenklich war und durch die politische Bewegung in eine Richtung gesetzt wurde, in der unser fünfter Community-Standard (schädigende, irreführende Inhalte unterstützend) klar verletzt wird. Es ist aber möglich, dass sich diese Bedeutungsebene wieder wandeln wird und wir den Begriff neutral verwenden werden.

Spread Group: Für welche Themen holt ihr euch externe Experten und Expertinnen hinzu?

Hannes Döring: Das variiert stark. In der Regel kommt mein Team auf mich zu und wünscht sich ein vertieftes Wissen zu Themen, die gerade vermehrt gemeldet werden. Vor Kurzem hatten wir beispielsweise zwei mehrtägige Workshops über „Sexismus“ und ein anderes Mal über „Runen und Neopaganismus“.
So haben wir im Sexismus-Workshop mit dem Educat Kollektiv gelernt, dass Sexismus auf vier Ebenen stattfindet: Sexismus auf der strukturellen, der institutionellen, der individuellen und der medialen/diskursiven Ebene. Sexismus ist dabei häufig eine Mischung aus diesen vier Formen. Anhand von konkreten Design-Beispielen haben wir das Erlernte gleich in unsere Alltagspraxis überführt: Wie würden wir jetzt die Designs (neu-)beurteilen? Können wir sie klarer identifizieren?
Im zweiten Workshop mit dem Kulturbüro Sachsen haben wir uns über Begriffe wie Runen, Germanen und Wikinger, ausgetauscht und erörtert, worin ihre Attraktivität heutzutage liegt. So gibt es in Reenactment-Gruppen, „germanischen“ Dörfern und Esoterikkreisen immer wieder nationalistische, rassistische und völkische Tendenzen, welche sich gern der Runen-Schriftzeichen bedienen. Runen finden sich aber auch in Kontexten wieder, wie in der Metal-Szene. Es kommt also immer auf den Einzelfall und den Kontext an. Mithilfe der Workshops besitzen wir heute eine viel größere Sicherheit für unsere Designprüfungen in diesen Themenbereichen.

Spread Group: Du sprichst hier von Einzelfallprüfung. Das heißt, dass ihr wirklich von Fall zu Fall eure Entscheidungen trefft?

Hannes Döring: Ich komme auf mein Beispiel vom Anfang zurück, das Recht auf Abtreibung. Wir lassen, wie gesagt, die Pro- und die Contra-Seite bei diesen Motiven auf unseren Plattformen zu. Sollte aber die Symbolik oder Bildauswahl verletzend sein, müssen diese Motive natürlich dauerhaft gelöscht werden. Deswegen kommt man bei solchen Grenzbereichen gar nicht darum herum, die Motive nochmals einzeln durch ein breit aufgestelltes, diverses Team prüfen zu lassen.

Spread Group: Vielen Dank für den Einblick in eure Arbeit, Hannes.

Unser Operations Directorer Zach hat vor kurzem ein großes Projekt übernommen: Den Umzug unserer Produktionsstätte innerhalb Nevadas. Er ist bereits seit 10 Jahren bei uns und leitet nun unsere beiden US-amerikanischen Produktionsstandorte. Zach vergleicht sich dabei selbst gerne scherzhaft mit einem Ground Level Air Traffic Controller (Fluglotse), der dafür sorgt, dass alle Prozesse reibungslos ablaufen. Wir haben mit ihm über die Herausforderungen gesprochen, die die Leitung von Teams an zwei Standorten mit sich bringt, über die Zukunft unserer amerikanischen Produktion und darüber, was ihn neben der Arbeit beschäftigt.

Hallo Zach! Kannst du uns sagen, wann du zur Spread Group gekommen bist und was deine Aufgabe hier ist?

Ich habe 2012 als Operations Manager für den Standort Greensburg angefangen. Jetzt übernehme ich diese Aufgabe für unsere beiden nordamerikanischen Standorte in Greensburg, Pennsylvania und Las Vegas, Nevada.

Wenn du jemandem deinen Job in drei kurzen Sätzen erklären müsstest, wie würdest du ihn zusammenfassen?

Mein Job lässt sich vielleicht mit dem eines Ground Level Air Traffic Controllers vergleichen. Das Wort Director und der Titel sind wirklich passend, denn die Leute kommen zu mir, weil sie entweder Ressourcen, eine Antwort oder eine Lösung brauchen. Entweder helfe ich ihnen selbst dabei, oder ich leite die Informationen an jemanden weiter, der das kann und vernetze alle miteinander. Die meiste Zeit habe ich also das Gefühl, dass ich einfach die Dinge am Laufen halte wie ein Fluglotse. Es geht darum, Verbindungsstellen zu schaffen und dafür zu sorgen, dass alle Ressourcen gut verteilt werden.

Du hast einen großen Teil dazu beigetragen, den Umzug unserer Produktionsstätte in Nevada zu organisieren. Wie war diese Erfahrung für dich?

Es war sicherlich herausfordernd, aber es war definitiv eine positive Erfahrung. Ich habe es wirklich genossen. Es war nicht einfach, das Projekt zu einem späten Zeitpunkt zu übernehmen, mich auf den neuesten Stand zu bringen und herauszufinden, wo und was bereits geplant war. Es war viel Aufwand und eine Herausforderung, sowohl aus der Ferne als auch direkt vor Ort zu arbeiten. Es ist auch ein guter Testlauf für den Fall, dass wir eines Tages mit der Produktion in Greensburg umziehen. Es war eine Menge Arbeit. Aber es hat sich auch gelohnt, und ich bin wirklich froh, dass ich es gemacht habe.

Was sind die Pläne für die Zukunft unserer Produktion in den USA? Kannst du dazu schon etwas sagen?

Eine der wichtigsten Maßnahmen, die wir ergreifen werden, ist die Standardisierung von Prozessen – weltweit und insbesondere innerhalb der USA. Da die Zeitzonen so weit auseinander liegen, ist die Kommunikation recht schwierig. Wir haben eine Reihe von Plänen für wechselnde Vorgesetzte, Reisezeiten und wöchentliche Meetings, um beide Standorte über den Stand der Dinge zu informieren. Wenn also jemand an einem Standort gute Ideen hat, können wir diese Informationen an die anderen weitergeben, dafür ich habe die Wartungsteams viel stärker miteinander vernetzt. Wenn eines unserer Geräte ein Problem hat, können sie sich jetzt in einer viel größeren Gruppe dazu austauschen. Wir haben Chats für die Teams eingerichtet und kommunizieren jetzt viel mehr miteinander. Am meisten freue ich mich also auf den Aufbau eines übergreifenden nationalen Teams.

Welche Eigenschaften oder Soft Skills brauchst du in dieser Position und im Umgang mit deinem Team?

Ein aktiver Zuhörer zu sein. Es gibt viele Leute, die aufgrund einer bestimmten Fähigkeit in eine Führungsposition kommen, z. B., weil sie sehr gut in einem Job sind. Aus der Führungsperspektive ist es für mich am wichtigsten, ein aktiver Zuhörer zu sein, Einfühlungsvermögen und emotionale Intelligenz zu besitzen. Denn wenn man diese beiden Dinge nicht hat, wird man kein Team aufbauen können. Ich kann spezifische Statistiken erstellen, den Zeitaufwand pro Produkt vorgeben und auf Fehler hinweisen, die gemacht werden. Aber wenn ich das nicht auf eine verbindliche und empathische Art und Weise tue, die mein Team motiviert, dann wird es eher ein Misserfolg.

Gibt es irgendwelche verborgenen Talente oder Hobbys, die du gerne mit anderen teilen würdest?

Ich restauriere in meiner Freizeit Autos. Ich habe zwei Projekte, eines ist ein 1969er Mustang und das andere ein 1973er Scout. Ich mache das nicht, um Geld zu verdienen, sondern nur zu meinem eigenen Vergnügen, weil ich gerne Dinge repariere und es ein schöner Kontrast zu meinem Job ist. Kein Tag ist wie der andere. Manchmal ist es für mich sehr schwer, zu erkennen, was ich an einem Tag wirklich geschafft habe. Aber wenn ich an etwas Mechanischem arbeite, ist das eine sehr greifbare Erfahrung. Ich kann mir ein Teil eines Autos vornehmen, es reinigen, neu lackieren und wieder einsetzen und zum Laufen bringen. Das ist für mich eine Art kathartische Befreiung als Ausgleich zu einem hektischen Tag. Außerdem bin ich Gitarrist in einer lokalen Indie-Rockband in Pittsburgh namens Sommelier.


Oh toll, die sollten wir uns unbedingt mal anhören! Vielen Dank, Zach!

Spread Group bietet neuen Mitarbeitenden verschiedene hilfreiche Tools und Veranstaltungen an, die unsere neuen Spreadsters in ihrer Orientierungsphase begleiten. Ziel ist es, sich gegenseitig und das Unternehmen kennen zu lernen.

Ein reibungsloses Onboarding ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitgebererfahrung eines jeden Mitarbeitenden. Das Gefühl, in einem Unternehmen willkommen zu sein, unterstützt zu werden und integriert zu sein, die Strukturen und die Kultur kennenzulernen, bestimmt unsere ersten Eindrücke und Erfahrungen an einem neuen Arbeitsplatz maßgeblich. Darum zeichnet sich das Onboarding bei Spread Group durch verschiedene Bestandteile und Angebote aus, die neue Mitarbeitende durch ihre ersten Wochen im Unternehmen begleiten.

Das Willkommenspaket

Die Onboarding-Reise beginnt am ersten Tag mit einem Willkommenspaket für alle neuen Mitarbeitenden, das ein paar tolle Überraschungen enthält. Dazu gehört das Onboarding Booklet, eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen über das Unternehmen, seine Struktur, unsere Werte und häufig verwendete Wörter oder Abkürzungen mit ihrer jeweiligen Bedeutung. Darüber hinaus enthält das Paket einen Onboarding Pass, der als Namensschild und Übersicht zur Kennzeichnung aller abgeschlossenen Onboardings verwendet werden kann.

Onboarding-Meetings

Unsere Onboarding-Meetings sind ein zentraler Bestandteil des Prozesses, da sie detaillierte, direkte und persönliche Einblicke in unsere Abteilungen und Teams geben, die eine Broschüre nicht wiedergeben kann. Insgesamt haben wir 27 Onboardings, 20 freiwillige und 7 obligatorische. Sie dienen dazu, neuen Mitarbeitenden einen Überblick über unsere Abteilungen und Teams, ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten sowie nützliche Informationen und Ansprechpartner für bestimmte Anlässe und Fragen zu geben. Gleichzeitig helfen sie den Teilnehmenden, Kontakte zu knüpfen und Kolleg*innen kennen zu lernen.

Welcome Tour

Ein besonderes zusätzliches Onboarding, das von unserem People and Culture Team angeboten wird, ist die Welcome Tour. Die Tour hilft unseren neuen Mitarbeitenden, sich zurechtzufinden und um zu wissen, wo sie die Teams und deren Büros, sowie Besprechungsräume finden können.

Interne Einführung & Veranstaltungen

Um den zwischenmenschlichen Kommunikations- und Kennenlernprozess zu unterstützen, bieten wir den neuen Spreadsters verschiedene Möglichkeiten. Die interne Einführung erfolgt durch das Team und über unsere internen Kommunikationskanäle, wie unseren Blog und interne Veranstaltungen. Zu diesen Veranstaltungen gehören gemeinsame Mittagessen und Get Togethers, die insbesondere neuen Mitarbeitern helfen, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und sich einzubringen.

Feedback-Möglichkeiten

Die Gestaltung einer angenehmen Onboarding-Umgebung ist ein Prozess, den wir ständig weiterentwickeln und verbessern wollen, um allen neuen Mitarbeitenden ein sorgloses und erfolgreiches Onboarding-Erlebnis zu bieten. Feedback ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses. Aus diesem Grund haben wir einen 3-Monats-Feedbackbogen eingeführt, in dem der Recruiting-Prozess, die Onboarding-Erfahrung und die Zufriedenheit mit dem Team, den Aufgaben und Verantwortlichkeiten beleuchtet werden.

Unser Onboarding-Prozess besteht aus verschiedenen Schritten und Angeboten, um sicherzustellen, dass neue Mitarbeiter alle Informationen erhalten, die sie benötigen, und dass sie während ihrer ersten Wochen bei Spread Group hervorragend betreut werden.

Interesse, unseren Onboarding-Prozess selbst zu erleben? Dann schau dir hier unsere offenen Stellen an!

G’Day Matt! Seit Juni 2022 gehört Matthew Alexander zu unserem Copywriting-Team und schreibt Texte für unseren US-amerikanischen Markt. Schreiben ist für den gebürtigen Australier dabei nicht nur ein Job, sondern auch etwas, was er als Hobby verfolgt. Bevor er bei Spread Group gearbeitet hat, hat er u. a. als freiberuflicher Copywriter und Web-Entwickler sowie als Reiseveranstalter. Erfahrt mehr über Matthew und die Arbeit bei der Spread Group in unserem Video!

Seit Februar 2022 gehört Fabian zum Recruiting-Team des People & Culture Bereichs der Spread Group. Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen kümmert er sich um zukünftige Spreadster. Mit viel Leidenschaft sieht sich Fabian als Vermittler zwischen externen Bewerber*innen und den internen Hiring-Abteilungen. Für ihn selbst war der unkomplizierte, fast familiäre Recruiting-Prozess ein Grund, um bei der Spread Group zu starten. Darüber und noch über einiges mehr haben wir mit Fabian gesprochen:

Hallo Fabian, erzähl‘ doch mal, seit wann bist Du bei der Spread Group und was machst Du hier genau?

Mittlerweile bin ich fast ein halbes Jahr mit an Bord und somit auch ebenso lang Neu-Leipziger und habe es keine Sekunde bereut. Als Junior-Recruiter bin ich so etwas wie die Schnittstelle zwischen den Bewerber*innen und unseren internen Abteilungen und vermittle. Einige administrative Tätigkeiten gehören natürlich ebenfalls zu meinem Job, aber was mich besonders reizt und begeistert sind die zwischenmenschlichen Aspekte. Das I-Tüpfelchen sind die Gespräche, die Interviews, die ich führen darf. Dadurch komme ich immer wieder mit neuen, spannenden Menschen in Kontakt und bekomme gleichzeitig einen Einblick in das gesamte Unternehmen. Das finde ich an der Rolle des Recruiters großartig und einzigartig.

Was hast Du vorher gemacht und warum hast Du Dich für die Spread Group entschieden?

Vor meinem Umzug nach Leipzig lebte ich 10 Jahre lang in den Niederlanden. Dort habe ich mein Psychologie-Studium abgeschlossen und erste Arbeitserfahrungen gesammelt. Zunächst als Account-Manager in einem Großhandelsunternehmen und später als forensischer Begleiter. Die Arbeit mit straffälligen Jugendlichen hat mich sehr geprägt und der Wunsch nach einem neuen Aufgabengebiet war groß.
Bei meiner Suche nach etwas Neuem habe ich auch die Spread Group entdeckt und das Profil und die Präsenz des Unternehmens im Netz haben mich sehr neugierig gemacht. Kaum ein anderer Bewerbungsprozess war dann so angenehm, so familiär, wie hier. Die Möglichkeit im Prozess zukünftige Kolleg*innen kennen zu lernen und sich in jedem Schritt eingeladen zu fühlen, haben mich bestärkt, zur Spread Group zu kommen.

Was ist das Spannendste an Deinem Job als Recruiter und welche Talente braucht es dafür?

Ich hatte es vorhin schon einmal angedeutet, die Chance, als Recruiter Interviews zu führen, und dadurch mit ganz unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu kommen: Das ist für mich definitiv das Spannendste, das I-Tüpfelchen. Zu helfen, den Best Match für die Bewerber*innen und die Abteilung zu finden, gehört aber auf jeden Fall auch ganz nach oben auf der Liste. Und dafür braucht es ganz klar neben Empathie, Fingerspitzengefühl und eine serviceorientierte Haltung. Der Bewerbungsprozess soll für jede*n, noch so unterschiedliche*n Bewerber*in so angenehm wie möglich sein.

Hast Du einen Tipp für Bewerber?

Come as you are! Und zwar im wörtlichen und im übertragenen Sinne. Sei offen und authentisch – so ist es möglich den Best Match für alle zu finden.

Was wolltest Du eigentlich werden, als Du klein warst?

Sänger! Ich habe eine klassische Gesangsausbildung und bin daher recht firm, wenn es um italienische Opern geht (lacht).

Gibt es noch weitere verborgene Talente oder Hobbys, die Du mit uns teilen magst?

Wenn mich die letzten beiden, herausfordernden Pandemiejahre eines gelehrt haben, dann ist es, auf sich zu achten und zwischendurch abzuschalten. Das gelingt mir am besten beim Kochen, Yoga und Reisen. Deshalb steht die nächste Reise zu einem Festival in Ungarn bereits fest und meine Kolleg*innen dürfen sich regelmäßig über neue Couscous-Salat-Variationen freuen. Da kommen meine tunesischen Wurzeln durch und eine gemeinsame Mittagspause tut immer gut.

Auch wenn Du heute kein T-Shirt trägst, wir haben gehört, einige neue Statement-Shirts sind in Deinem Kleiderschrank eingezogen. Mit welchem Spruch auf dem T-Shirt begegnest Du uns demnächst in der Teeküche?

Ganz neu dazugekommen ist ein T-Shirt mit „Personal Manager, weil Superheld keine offizielle Berufsbezeichnung ist“ (lacht). Und sobald das Shirt wieder trocken ist, werde ich einen auf jeden Fall einen meiner neuen Lieblingssprüche tragen: „I’m in HR, I can’t fix crazy, but I can document it.“

Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Fabian!

Neugierig geworden? Wir suchen sowohl Kolleg*innen für Fabian, als auch New Spreadster in unserem Geschäftsbereich SPOD, z.B. einen Business Development Manager. Des Weiteren sind wir auf der Suche nach einem Legal Counsel als Verstärkung unseres globalen Legal Teams: https://www.spreadgroup.com/de/job-openings/

 

Patrick-Philipp Kasten ist seit Anfang 2022 als Accounting Manager Germany bei der Spread Group. Nach 9 Jahren in der Wirtschaftsprüfung, war es Zeit für frischen Wind! Als Leipziger verfolgte er stets die Geschichte von Spreadshirt vom Start-up zum internationalen E-Commerce Unternehmen Spread Group. Über seinen Weg zu uns, die abwechslungsreichen Aufgaben und seinen persönlichen Ausgleich zum Bürojob hat Patrick mit uns gesprochen.

Was ist Dein Job bei der Spread Group?

Als Accounting Manager Germany bin ich für die Jahres- und Monatsabschlüsse der Muttergesellschaft und deren deutsche Tochtergesellschaften verantwortlich und halte unser 6-köpfiges Team zusammen. Es ist ein sehr abwechslungsreicher Job, in dem ich sowohl Führungsverantwortung habe als auch Projekte voranbringen kann. Aktuell arbeite ich zum Beispiel gemeinsam mit Entwickler*innen daran, mehr administrative Prozesse zu automatisieren. Zudem bin ich erster Ansprechpartner für unseren Wirtschaftsprüfer im Rahmen der Einzelabschlussprüfung der sprd.net AG.

Warum hast Du Dich für die Spread Group entschieden?

Vor meiner Bewerbung habe ich einen Blick in die letzten veröffentlichten Jahresabschlüsse geworfen. Könnte man als Berufskrankheit bezeichnen (grinst). Dort habe ich jedenfalls gesehen, dass das Unternehmen gesund und moderat gewachsen ist – ohne größere Schwankungen. Das spricht in meinen Augen für ein erfolgversprechendes Geschäftsmodell. Außerdem war ich sehr begeistert vom schnellen Bewerbungsprozess. Gefühlt hatte ich nach 3 Tagen den Vertrag vorliegen. (lacht)

Was ist das Spannendste an Deinem Job?

Die Zusammenarbeit mit allen Abteilungen im Unternehmen. Im Accounting vereinen wir viele Informationen. Durch den engen Kontakt wissen wir, woran die Fachbereiche arbeiten oder was für Projekte anstehen.

Welche Talente und Kenntnisse brauchst Du im Accounting?

Zahlenaffinität ist im Accounting wichtig, aber nicht das einzige. Es ist sehr wichtig, auch fit in MS Excel oder anderen relevanten Programmen zu sein. Als Schnittstelle zu allen Abteilungen sollte man auch kommunikativ sein und gerne mit anderen zusammenarbeiten. Persönlich finde ich es auch essenziell, eine kritische Grundhaltung zu haben. Rechnungen sollten nicht einfach abgearbeitet, sondern hinterfragt werden. Dazu braucht man auch ein generelles Verständnis von unserer Unternehmensstruktur und -zweck, um auch komplexe Rechnungszusammenhänge zu verstehen.

Was wolltest Du werden, als Du klein warst?

Als Kind wollte ich Archäologe werden: rumbuddeln und die Welt erkunden. Ich bin heute auch sehr gerne im Garten, nach Accounting wäre auch Gärtnerei eine Option (grinst).

Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Als Ausgleich zum Bürojob bin ich gerne aktiv. Ich bin oft im Sattel, egal ob Fahrrad oder Motorrad. Seit meiner Kindheit kann ich auch Akkordeon spielen – das wird ehrlich gesagt aber leider nur 2-mal im Jahr rausgeholt. Etwas regelmäßiger gehe ich angeln – mein Tipp: früh aufstehen! Im Leipziger Umland gibt es durch die vielen Seen perfekte Angelspots, um auch mal einen Barsch oder Hecht zu erwischen. Es gibt aber auch direkt in der Stadt tolle Plätze, beispielsweise in Plagwitz am Karl-Heine-Kanal in der Nähe des Spread Group Headquarters.

🧮 Neugierig geworden? Patrick sucht Unterstützung für sein Team. Wenn Du Lust auf Zahlen, ein herzliches Team, flexible Home-Office Möglichkeiten und weitere Angel-Tipps von Patrick hast, bewirb Dich jetzt!

Lena kam vor 7 Jahren zur Spread Group, damals noch Spreadshirt, und startete im Kundenservice und dann als Kommunikationsmanager bei Spreadshop durch. Im Sommer 2021 wechselte sie ins Product Management und ist seitdem als Product Owner für SPOD verantwortlich. Wir haben mit Lena gesprochen und neugierige Fragen zu ihrem Karriereweg bei uns im Haus gestellt:

Was ist Dein Job bei der Spread Group?

Lena: Mittlerweile bin ich seit 7 Jahren dabei und seit Sommer letzten Jahres bin ich Product Owner für SPOD. Und was soll ich sagen, damit schließt sich gefühlt ein Kreis. Denn kurz nach meinem Start, in einem meiner ersten Feedbackgespräche, kam die Frage auf, welche Jobs mich neben meiner damaligen Rolle noch so begeistern. Meine Antwort war: Product Management. Ich war von Anfang an fasziniert von der Arbeit der Product Owner. Eine Kollegin von damals, deren Rolle ich so spannend fand, ist heute meine Chefin.

Wenn Du jemanden in 3 Sätzen Deinen Job erklären möchtest, wie würde sich das anhören?

Lena: Als Product Owner von SPOD bin ich die Mittelsfrau zwischen dem Geschäftsbereich und der IT. Mein Job ist es, dass das Produkt SPOD so weiterentwickelt wird, dass es den Kundenbedürfnissen und dem Business-Zweck gerecht wird. SPOD selbst ist eine Integration zwischen E-Commerce Plattformen wie Shopify, WooCommerce oder Squarespace und unseren Print-on-Demand Produktionsstätten. Darüber bieten Merchants mit eigenen Motiven gestaltete Kleidung und Accessoires an. Bestellungen, die über die SPOD-Integration bei uns auf der Plattform gemacht werden, drucken wir im Namen der Merchants und schicken sie an ihre Kunden.

Was ist das Beste an Deinem Job als Product Owner?

Lena: Meine Rolle ist einfach super spannend. Ich finde Programmieren toll, kann es aber nicht und als Product Owner bin ich nun ganz nah dran. Gemeinsam mit dem Team hat man die Möglichkeit Schritt für Schritt an einem Ziel, zum Beispiel einem Feature, was sich die Kunden schon lange wünschen, zu bauen. Es wird geplant, programmiert, Funktionalitäten geprüft und am Ende gibt es ein Ergebnis, an dem man konkret mitgearbeitet hat. Das fasziniert und begeistert mich am meisten.

Welche Talente braucht es für Deinen Job?

Lena: Ohne Organisationstalent und lösungsorientiertem Denken läuft da nichts. Während täglich Bugs, Feedback und Input einströmen, gilt es das große Ziel im Auge zu behalten: die Weiterentwicklung und Verbesserung des Produktes. Aber auch ein gewisses Maß an Diplomatie und Vermittlungsgeschick ist gefragt, wenn zwischen UX, Frontend und Backend vermittelt werden muss, um den optimalen Kompromiss zu finden.

Was wolltest Du werden, als Du klein warst?

Lena: Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht mehr. Product Owner war es damals aber nicht (lacht). Mit IT und Softwareentwicklung hatte ich bis zu meinem Start bei der Spread Group keinerlei Berührungspunkte und war auch während meines Studiums unentschlossen, wohin meine Reise gehen wird. Aber das ist ja auch das Tolle, die Jobs bei uns im Haus sind so vielfältig – von inhouse Softwareentwicklung über Produktion bis hin zu Business Analytics. Alles ist möglich.

Wenn Du irgendeinen Job auf dieser Welt wählen könntest, welcher wäre das?

Lena: Bei meinem Start bei der Spread Group vor 7 Jahren wurde mir klar, dass ich im Tech-Bereich arbeiten und mich dort weiter entwickeln möchte. Klar, kann ich all die erworbenen Skills auch in anderen Themenbereichen oder für einen anderen Purpose einsetzen, aber aktuell würde ich keinen anderen Job wählen wollen. Zumal wir bei SPOD auch ein richtig gutes, internationales Team sind. Alle sind super motiviert und wenngleich wir uns noch nie alle zusammen in Person getroffen haben, stimmt einfach die Chemie.

🚀 P.S.: Wir suchen im Moment nach Product Ownern (w/m/d) im Bereich User Management. Hast Du Lust Teil eines Design-Driven Teams zu werden und gemeinsam mit Entwickler*innen und anderen Produktmanager*innen wie Lena das bestmögliche Nutzererlebnis zu schaffen? Dann bewirb Dich jetzt!

Lisa Murray startet seit Herbst 2021 als Visual Design Assistant im Spreadshirt Marketplaces Team durch. Als eigenständige Marke gehört Spreadshirt Marketplaces zur Spread Group und verbindet Designer*innen und Kund*innen auf der ganzen Welt. Die meisten von ihnen dürften mit Lisas Arbeit bereits in Kontakt gekommen sein, da sie für die Gestaltung verschiedenster visueller Elemente für Newsletter, soziale Netzwerke, die Website und vieles mehr verantwortlich ist. Wir haben mit ihr zusammengesessen und über ihre ersten Monate im neuen Job bei uns gesprochen.

Hallo Lisa! Erzähl doch bitte, wie Du zur Spread Group gekommen bist und warum Du Dich für uns entschieden hast?

Ich war auf der Suche nach einem Unternehmen in Leipzig und habe die Spread Group gefunden. Ausschlaggebend waren für mich das internationale Team und das vielfältige Arbeitsumfeld. Dann habe ich gemerkt, dass das Unternehmen auf großartigen Werten aufgebaut ist, mit denen ich mich wirklich identifizieren kann. Mit einem Frauenanteil von fast 50 % in Führungspositionen liegt der Fokus bei der Spread Group auch auf Frauen im Management. Das finde ich sehr gut.

Was hat Dir im Bewerbungsprozess am meisten gefallen?

Der Bewerbungsprozess war unkompliziert und schnell. Alle waren super freundlich. Spread Group hat mir beim Umzug nach Leipzig geholfen, und ich hatte genug Zeit, um alles zu regeln. Die Aussicht, in einem neuen Land eine Stelle anzutreten, kann sich manchmal etwas überwältigend anfühlen, daher war ich froh, dass ich so unterstützt wurde.

Was findest Du am spannendsten an Deinem Job als Visual Design Assistant?

Ich arbeite jeden Tag an verschiedenen Projekten und kann mich Herausforderungen stellen, die meine Kreativität beflügeln. Als ich klein war, konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich Lehrerin oder Künstlerin werden wollte. Heute bin ich sehr froh, dass ich mich für eine künstlerische Laufbahn entschieden habe, und ich würde diesen Weg auch immer wieder einschlagen. Design macht einfach so viel Spaß.

Wer ist die verrückteste Person, mit der Du zusammenarbeitest?

Alle, mit denen ich zusammenarbeite, sind ein bisschen verrückt, das gesamte Designteam! Sie haben alle eine sehr lebhafte Fantasie und rund um die Uhr sprudeln Ideen aus ihnen heraus. Diese Leute sind wirklich verrückt (lacht). Ich finde die Atmosphäre mit den Designern aus den verschiedensten Abteilungen hier bei Spread Group sehr inspirierend. Wir treffen uns einmal in der Woche und tauschen uns über aktuelle Projekte und Ideen aus. Und innerhalb des Marketplaces-Teams gibt es eine kleine Handvoll von uns, und das sorgt für eine schöne Atmosphäre. Außerdem helfe ich super gern im Lizenzteam aus und arbeite bei der Erstellung von Grafiken für einige ziemlich berühmte Marken mit.

Und zu guter Letzt: Hast Du irgendwelche versteckten Talente oder Hobbies?

Ich spreche fließend Irisch und ich knüpfe Teppiche. Letzteres ist unglaublich zeitaufwändig, aber auch so entspannend. Dabei kann man einfach mal die Seele baumeln lassen. Und ich muss zugeben, dass ich etwas radfahrsüchtig bin. Die Gegend um Leipzig ist so schön flach, das ist ein fantastisches Terrain zum Radfahren.

🚀 Falls ihr Lust habt, bei #TeamSpreadGroup einzusteigen, schaut euch gern auf unseren Karriereseiten um. Aktuell haben wir viele spannende Vakanzen auf der Website.

Anna Triebel ist seit Ende letzten Jahres als Software Entwicklerin Teil der Spread Group. Im Order Management Team arbeitet sie in einem 10-köpfigen Team aus Entwickler*innen und Product Ownern. Dort geht es um die Abwicklung von Bestellungen und Zahlungen. Nach dem Kindheitstraum Eistesterin zu werden, einem Studium der Philosophie und ersten Programmiererfahrungen in der Freizeit, landete Anna schlussendlich bei einem Informatikstudium, das viele ihre Interessen vereinte.

Wir haben mit Anna anlässlich des International Day of Women in Science über ihren Werdegang, die Herausforderungen als Frau in der IT und Tipps an Frauen, die programmieren möchten, gesprochen.

Hallo Anna, was machst du bei der Spread Group?

Anna: Ich bin seit vier Monaten Software Entwicklerin im Order Management Team. Wir betreuen hauptsächlich die Software-Komponenten für die Bestell- und Zahlungsabwicklung.
Im Speziellen befasse ich mich aktuell mit dem Thema Betrugsaufdeckung. Ziel ist es, durch Technologie die Identifizierung von „verdächtigen Bestellungen“, zum Beispiel Bestellungen mit gestohlenen Kreditkarten, aufzudecken.

Warum hast Du Dich für die Spread Group entschieden?

Anna: Für mich waren hier zwei Faktoren ausschlaggebend. An erster Stelle stand der Tech Stack und an zweiter die Unternehmensphilosophie. Ich wollte mit Technologien arbeiten, die mich interessieren und das, in einer lockeren Atmosphäre. Was ich wirklich sehr schätze ist, dass es keinen Dresscode gibt und ich mir die Arbeitszeit flexibel legen kann. Ich hatte direkt das Gefühl, dass die Spread Group mir eine Umgebung bieten könnte, in der ich mich wohlfühle – das hat dann auch geklappt.

Gab es etwas, was Dir besonders während des Bewerbungsprozesses in Erinnerung geblieben ist?

Anna: Was ich sehr geschätzt habe, war der direkt sehr offene Umgang. Meine Erwartungen und meine Persönlichkeit wurden angenommen und gehört. Während des Bewerbungsprozesses gab es auch eine Programmieraufgabe, das fand ich gut. In dem Zuge konnte ich auch direkt mein zukünftiges Team zur Besprechung der Aufgabe treffen. Das war eine tolle Möglichkeit, um die Kolleg*innen fachlich und persönlich kennenzulernen. Abgerundet wurde das ganze durch ein gemeinsames Mittagessen. Ich habe mich direkt wohlgefühlt.

Wolltest Du schon immer im Bereich IT/Software Development arbeiten?

Anna: Als Kind wollte ich Eistesterin werden (lacht). Das habe ich damals bei der Sendung mit der Maus gesehen und war direkt überzeugt. Und dann habe tatsächlich zwei – auf den ersten Blick sehr unterschiedliche – Fächer studiert. Zuerst Philosophie. Daneben habe ich dann schon hobbymäßig angefangen zu programmieren und meine Leidenschaft dafür entdeckt. Daher entschied ich mich für ein weiteres Studium der Informatik. Zwischen Philosophie und Informatik gibt es mehr Überschneidungen, als man anfänglich vermuten würde: Abstrakte Konzepte werden in Text beschrieben.

Siehst Du oder erlebst Du Unterschiede als Frau in der IT?

Anna: (überlegt) Frauen in der IT sind aktuell leider noch unterrepräsentiert. Allerdings nimmt der Anteil an Frauen glücklicherweise stetig zu. Ich persönlich mag diverse Teams mit verschiedenen Persönlichkeiten, unabhängig vom Geschlecht. Aber vor allem zu Beginn meines Berufslebens hätte ich mir gewünscht, mehr auf weiblich gelesene Vorbilder in der IT zu stoßen.

Was würdest du Frauen mitgeben, die in der IT durchstarten möchten?

Anna: Mach, was Dir Spaß macht. Wenn es Dir Spaß macht, zu programmieren, dann mach es. Programmieren ist keine Zauberei. Zusätzlich war in meinem Fall auch mein Umfeld sehr empowernd. Ich wurde immer unterstützt bei meinem Wunsch in den Bereich IT zu wechseln. Also: Habt keine Angst zu starten und umgebt euch mit Menschen, die eure Ziele ernst nehmen und unterstützen.

Was für Talente sollte man als Software Entwickler*in mitbringen?

Anna: Interesse und Spaß am Programmieren. Es ist essenziell, abstrakte Konzepte zu verstehen und zu durchdenken. Außerdem ist Team- und Kommunikationsfähigkeit wichtig, was leider oft unterschätzt wird. Als Entwickler*in muss man die Modelle erst durch gutes Zuhören verstehen und so lange nachfragen, bis klar ist, was es zu erreichen gilt. Am Ende hat man dann etwas programmiert, wovon andere Menschen profitieren, das ist wunderbar.

🚀 P.S.: Wir suchen im Moment nach Software-Engineers (f/md) Backend, Frontend, Fullstack. Schaut gern auf unseren Job-Seiten vorbei, um mehr über die Karriereoptionen bei der Spread Group zu erfahren.