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CSR @ Spread Group: 5 Fragen an Annina Vettermann

20. Juli 2022 in Unternehmen Verantwortung

Schnell, stark und unabhängig – es kann kein Zufall gewesen sein, dass Annina Vettermann vor sieben Jahren „Wonder Woman“ als erstes Lizenz-Thema bei der Spread Group mitbetreut hat. Sie selbst (Superkraft: Willensstärke) hat als junge Mutter ein Bachelor-Studium der Buch- und Medienproduktion und ein Masterstudium im Medienmanagement absolviert  sowie nebenher als Grafikerin bei uns gearbeitet. Es folgte kurz darauf eine Festanstellung als Graphic Designer Licensing. Heute betreut sie als Licensing Success Manager unterschiedlichste Lizenz-Themen auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Merchandising-Strategie. Dazu entwickelt sie Marketing-Kampagnen, organisiert Sponsoring-Aktionen und steht im engen Austausch zu einigen unserer über 200 Partner-Brands, darunter Marken mit klarem Nachhaltigkeitsfokus.

Spread Group: Wie definierst Du persönlich Nachhaltigkeit?

Annina Vettermann: Nachhaltigkeit fängt für mich im Kopf an: Es ist falsch zu denken, dass wir im Kleinen nichts verändern können – unser Handeln hat Auswirkungen auf unsere gesamte Umwelt. An einigen Stellschrauben im Alltag können wir ganz leicht drehen, wie den Müll richtig zu trennen oder mehr Leitungswasser zu trinken.

Spread Group: Was motiviert Dich zu einem nachhaltigeren Lebensstil?

Annina Vettermann: Mein Sohn! Wir reden häufiger beim Einkaufen darüber, was wir aus ökologischen Gründen kaufen sollten und was nicht. Ich finde es beeindruckend, wie weit die junge Generation heute ist. So viele Gedanken über meinen Konsum hatte ich mir als 14-Jährige früher nicht gemacht. In vielen Punkten hat er einfach recht: für eine intakte, lebenswerte Umwelt müssen wir unser Verhalten stärker reflektieren. Als unser Weihnachtsbaum zur Debatte stand, habe ich mich von ihm überzeugen lassen: Natürlich ist es im Grunde unsinnig, einen gesunden Baum zu fällen, um ihn in die Wohnung zu stellen.

Spread Group: Welche Nachhaltigkeitsprojekte haben Dein Team und Du schon umgesetzt?

Annina Vettermann: Auf Partnerseite ist unser größtes Projekt gerade die Kooperation mit Studio 100 Media GmbH im Rahmen der Umweltbildungsinitiative Projekt Klatschmohnwiese der Biene Maja. Dazu haben wir in diesem Jahr u. a. eine Blumenwiese auf der Dachterrasse unseres Leipziger Standorts gepflanzt, die Mitarbeiter*innen der Spread Group zu einem Wettbewerb um die wildeste Blumenwiese aufgerufen und bieten Gewinnspiele rund um die gemeinsame Bio-Kollektion der Spread-Group-Marke Spreadshirt an.

Was unsere internen Prozesse angeht, so haben wir die gedruckten Broschüren und Verlagsprogramme unserer Lizenzpartner abbestellt und sind auf ihre digitalen Magazine umgestiegen. Tatsächlich haben wir früher manche Printausgaben im Lizenzteam dreimal erhalten, da Kollegen sie unabhängig voneinander abonniert hatten. Das meiste davon ist direkt in die Tonne gewandert. Die digitalen Broschüren finde ich ohnehin viel praktischer, weil ich sie auch auf meinem Smartphone lesen kann.

Auch die Anzahl unserer Produktsamples für unsere Lizenzgeber konnten wir stark reduzieren. Während der Pandemie wurden bei uns erstmals mehr digitale Fotos als physische Samples angefragt, wodurch wir eine Menge an Zeit, Geld und Aufwand sparen. Ganz verzichten können wir auf diese Ansichtsexemplare aber nicht: Die Lizenzgeber schätzen es, Material und Druck einmal anhand eines Samples in ihren Händen zu halten.

Darüber hinaus sind wir im Licensing Team normalerweise immer viel auf Messen und Konferenzen unterwegs. Pandemiebedingt haben sie in den letzten beiden Jahren rein digital stattgefunden, was u.a. Fahrtzeiten zwischen den Terminen erspart hat. Innerhalb der Branche zeigt sich, dass einige Events jetzt dauerhaft digital und viele hybrid stattfinden werden. Ich bin gespannt, ob sich dieser Trend verfestigen wird.

Spread Group: Welche konkreten Nachhaltigkeitsziele habt Ihr Euch gesetzt?

Annina Vettermann:  Wir arbeiten daran, unseren Papierverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus geben wir Wünsche und Anregungen unserer Lizenzpartner, z.B. zu einem größeren Sortiment an Bio-Produkten, an unseren Einkauf und die Sortimentsplanung weiter. Aktuell arbeiten die Kolleg*innen in unserer Einkaufsabteilung bereits daran, für jeden Produkttyp in unserem Sortiment eine nachhaltige Alternative zu finden, wie bei unseren Brotdosen aus Kunststoff. Mit unseren Lizenzpartnern möchten wir zudem eine langfristige Zusammenarbeit etablieren. Ob große Brand oder „nischige“ Marke – wir sind nicht an kurzen Hypes, sondern einem nachhaltigen Markenaufbau interessiert. Dafür benötigen wir im Lizenzteam Zeit, um die Lizenzthemen strategisch weiterzuentwickeln.

Spread Group: Was empfiehlst Du allen Leser*innen, die sich gern weiter mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ beschäftigen wollen?

Annina Vettermann: Ich stelle mir bei Einkäufen häufig die ultimative Killerfrage: „Brauche ich das oder will ich das nur?“ Viele Impulskäufe erledigen sich dadurch ganz von selbst.

Weiterführende Links

Corporate Social Responsibility bei der Spread Group: www.spreadgroup.com/de/sustainability

Projekt Klatschmohnwiese: www.diebienemaja-bienenschutz.de

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